Zwischen den Stühlen - Wie finden Jungen ihre Rolle in der Gesellschaft?
Fachgespräch zum Thema Jungenarbeit mit Beispielen aus der Praxis, Dienstag, 3. April 2007, 18:00 - 20.30 Uhr, Hamburger Rathaus, Raum 151
Die unterschiedliche Präsenz von Männern und Frauen vermittelt Jungen im Alltag oft widersprüchliche Botschaften und Rollenzuweisungen. Noch schwieriger ist die Orientierung für Jungen aus anderen Kulturkreisen mit wiederum anderen Vorstellungen und Normen von Geschlechterrollen.
Vor diesem Hintergrund müssen Jungen ihre Geschlechtsidentität und ihre Lebenspläne entwickeln. Dabei finden sie sich häufig in Spannungsverhältnissen zwischen Stärke und Schwäche, "Probleme haben" und "Probleme machen" sowie zwischen Opfer- und Tätersein wieder. Hinzu kommen Entwicklungsrisiken wie Schulversagen, Delinquenz, Risikoverhalten bezüglich der eigenen körperlichen Gesundheit und spezifisches Suchtverhalten.
In unserem Fachgespräch wollen wir anhand von Best-Practice-Beispielen darstellen, wie wichtig Jungenarbeit im Sinne präventiver Kinder- und Jugendarbeit ist. Denn: Während geschlechtsspezifische Pädagogik für Mädchen in der Kinder- und Jugendarbeit etabliert ist, wird die Jungenarbeit oft noch als Stiefkind behandelt und ist vom Engagement einzelner Pädagogen abhängig.
Unsere Fragen sind daher: Wie können wir jungenspezifische Konzepte systematisch in die Arbeit von Kindertagesstätten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen integrieren? Welche pädagogische Grundhaltung, welcher Blick auf Jungen ist notwendig und welche Ansätze haben sich in der Praxis bewährt?
Zu dieser Diskussion mit Praktikern möchten wir Sie herzlich einladen.
Mehr Informationen entnehmen Sie die bitte dem folgenden Flyer:



