JungenLeben: Hamburg 2009
Auch im Jahr 2009 organisieren wir Veranstaltungen zum Jungen:Leben in Hamburg. Nach den gut angenommenen Veranstaltungsreihen 2007 und 2008 hoffen wir auf eine gute Resonanz und interessante Abende mit guten Diskussionen und laden Sie hierzu herzlichst ein!
Faszination Kontrolle: Jungen – Computerspiele – Gewalt ?!
-- und wie wir darauf pädagogisch antworten können
Wann: 4. Juni 2009
Wo: Max Brauer Schule / Kantine der Max Brauer Schule (Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 1/3, 22 761 Hamburg)
Am 4. Juni wird Olaf Jantz (siehe Bild rechts) uns einen Einblick in die Welt der Computerspiele und die Faszination die es auslöst geben.
Computerspielsucht – Einüben von Gewalt – Polare virtuelle Erlebniswelten – Realitätsflucht – Allmacht und Kriegsszenarien. Besonders Jungen scheinen besonders gefährdet zu sein, sich in virtuellen Welten zu verlieren. Besonders nach den Amok-Läufen einzelner Jungen stehen die so genannten Ego-Shooter im Verdacht, Jungen zur Gewalt zu animieren. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass exzessiver Spielgenuss soziale Probleme verursacht.
Doch was sind die eigentlichen Motive für Jungen, am Computer oder an der Konsole zu spielen? Was suchen Jungen und was finden sie im Computerspiel?
Und wie können wir pädagogisch darauf reagieren?
Ab wann ist das Computerspielen problematisch und welches Spiel kann als „normal“ angesehen werden?
Es werden Erkenntnisse aus dem pädagogischen Modellprojekt „Jungen und Computerspiele“ vorgestellt.
Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Max Brauer Schule (Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 1 – 3, 22761 Hamburg) als Kooperationspartnerin für diese Veranstaltung zu gewinnen.
Bildungs(miss)erfolg von Jungen ?!
Wann: 27. Mai, ab 19.00 Uhr
Wo: Aula der Rudolf Ross Gesamtschule (Neustädter Straße 60, 20355 Hamburg)
An diesem Abend wird Jürgen Budde (siehe Bild rechts) Teile seiner Schulexpertise Bildungs(miss)erfolg von Jungen vorstellen. Auszug aus der Expertise:"Seit der Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Studien sind die schulischen(Miss)erfolge von Jungen in das Blickfeld der (Fach-)Öffentlichkeit gerückt. Jungen erhalten in Pädagogik, Politik und Wissenschaft aktuell beachtliche Aufmerksamkeit. So summiert Karin Flaake: „Gegenwärtig geht es um die Jungen” (Flaake 2006: 3). Dabei fallen im Vergleich zu den Mädchen sowohl die Schulabschlüsse als auch die Leistungen tendenziell zu Ungunsten von Jungen aus. Von unterrichtlichen Disziplinierungen, negativen Sanktionen oder Klassenwiederholungen sind sie in höherem Maße betroffen. „Typisches Jungenverhalten” wie Konkurrenzorientierung, Quatsch-Machen, geringere soziale Einstellung usw. wird auf der einen Seite negativ gesehen und bewertet. Auf der anderen Seite wird genau dieses Verhalten aber auch für die Vorteile von Jungen verantwortlich gemacht, beispielsweise größeres Selbstbewusstsein und Dominanz im Unterrichtsgeschehen. So klar, wie es ist, dass auch Jungen besonderer Unterstützung in der Schule bedürfen, so unklar ist jedoch, in welche Richtung diese gehen soll. Die bislang vorliegenden Untersuchungen ermöglichen mittlerweile einige zentrale Aussagen zu Jungen im Bildungswesen....
Die ganze Expertise finden Sie auf der Website des Bundesministeriums
Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, für diese Veranstaltung die Rudolf Ross Gesamtschule (Neustädter Straße 60, 20355 Hamburg) als Kooperationspartnerin zu gewinnnen.







