Der Auftrakt der Dokumentationsstelle Jungenarbeit ist gelungen!
Wir freuen uns, dass unsere Veranstaltung am 17. Januar mit knapp 20 Personen gut besucht war. Das macht Mut! Die ZuhörerInnen, die aus verschiedenen pädagogischen Berufen und Studienzweigen kamen, zeigten sich sowohl interessiert als auch als diskussionsfreudig. Die in das Referat eingestellten Fragen wurden vom Publikum aufgegriffen und es entwickelten sich lebhafte Diskussionen in einer angenehmem Atmosphäre.
Fragen, an denen sich die Diskussionen entwickelten, waren:
"Was vermittelt man in der Praxis den Jungen für ein Männerbild? Geht es um eine neue/andere Männlichkeit? Ist das Ziel, die Kategorie Geschlecht abzuschaffen? Welche Bilder vermitteln wir? Gibt es eine vorherbestimmte Zielsetzung, oder arbeiten wir mit den Jungen individuell, und geht es dabei um eine Erweiterung der Handlungskompetenzen der jeweiligen Jungen? Wer sollte Jungenarbeit anbieten? Nur Männer, wie es einem die meisten Definitionen zu Jungenarbeit nahe legen, oder sollte die Tatsache, dass Frauen für Jungen zur Zeit die Hauptansprechpartnerinnen sind, nicht zu neuen Konzepten führen?"
Alle Fragen konnten in diesem Rahmen natürlich nur andiskutiert werden, so dass es sicher weitere Veranstaltungen geben wird. Denn aus der Sicht der Dokumentationsstelle hat sich gezeigt, dass ein Interesse besteht, sich mit dem Themenfeld "Männlichkeit und Jungenarbeit" auseinanderzusetzen.
Weiterhin freut es uns, dass einige Besucher sich bereit erklärten, uns, ältere Dokumentationen und Erfahrungsberichte über Jungenarbeit zur Verfügung zu stellen.
Das möchten wir zum Anlass nehmen und darauf hinweisen, dass wir auf der Suche nach allen Materialien sind, die sich um Jungenarbeit und geschlechtssensible Pädagogik mit Jungen drehen.
Über solche Unterstützung freuen wir uns immer!
Diese Veranstaltung hat uns Spaß gemacht. Die nächsten Veranstaltungen sind in Planung und werden in Kürze hier veröffentlicht.
Bedanken möchten wir uns nochmal bei Prof. Dr. Harry Friebel (Universität Hamburg) für die Moderation und umdenken - Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und dem Masterstudiengang Gender und Arbeit der Universität Hamburg für die gute Kooperation.




