DenkPLOSIV
Genderbewusst. Transkulturell. Rassismuskritisch!

Herzlich willkommen!
auf der Veranstaltungsseite von DenkPLOSIV - genderbewusst - transkulturell - rassismuskritisch!
DenkPLOSIV ist das Fortbildungsinstitut von Jungenarbeit Hamburg e.V.
Unser Programm wird regelmäßig aktualisiert – schaut also gern immer wieder vorbei.
Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns!
Mit DenkPLOSIV wollen wir in Zukunft zusammen mit Euch unsere Bemühungen für geschlechterbewusste, transkulturelle und rassismuskritische Pädagogik intensivieren. Wir wollen eintreten in vielfältige Diskussionen und dabei einen Raum schaffen, in dem Wissen ausgetauscht und an die Teilnehmenden weitergegeben wird. Wir verstehen DenkPLOSIV als einen Ort, der von der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und dem Austausch der Teilnehmenden lebt. Wir freuen uns, wenn dadurch Impulse für weitere Veranstaltungen entstehen.
Denn wir sind überzeugt: Bildung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess – und jeder Schritt, den wir gemeinsam gehen, macht unsere pädagogische Praxis vielfältiger, gerechter und zukunftsfähiger.
Einige der Fortbildungen werden auf Anfrage auch als Inhouse-Format angeboten.
Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns.


Tel.: 040 64 83 39 26

Terminkalender
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GruLeLe
Gruppe Leben Lernen

GruLeLe (GruppenLebenLernen) ist ein Gruppenangebot in Steilshoop, welches sich an verhaltensstarke Kinder richtet und in Kooperation mit dem 1. FC Hellbrook stattfindet.
Die teilnehmenden Kinder zeigen im Alltag herausforderndes Verhalten, haben Schwierigkeiten sich an Absprachen und Regeln zu halten, sich in einer Gruppe so zu positionieren, dass sie weder davon überfordert sind, noch sich selber ausschließen. Das grundsätzliche „Leitbild“ von GruLeLe ist: „übereinander, miteinander und voneinander“ zu lernen, um sich und Andere kennenzulernen und die jeweiligen Eigenarten und Verhaltensweisen als Ausdruck von Vielfalt zu akzeptieren und als etwas positives zu erfahren.
Grulele fördert die
- soziale Kompetenz (Kompromissbereitschaft, Empathie)
- Stärkung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.
- Fähigkeit zur Mitbestimmung.
- Freude an der Vielfalt der einzelnen Gruppenmitglieder*innen
- Übernahme von Verantwortung für sich selbst und die Gruppe. Dadurch erleben die beteiligten Kinder eine gelebte (Gruppen-)Solidarität.
GruLeLe verfolgt folgende Ziele:
- Erlernen von Gruppenregeln, Absprachen und Verbindlichkeiten
- Kontakt und Kooperationsfähigkeit, erlernen von Kritikfähigkeit
- Sensibilisierung für den eigenen Körper und neuen Körperwahrnehmungen
- Wahrnehmen eigener Gefühle, sie benennen können und Entdecken von Ausdrucksformen für die eigenen Gefühle
- Wahrnehmen der eigenen Grenzen und damit Anerkennung der Unversehrtheit des eigenen Körpers als wertvolles Gut (Selbstfürsorge), Grenzen zu setzen („Nein“ sagen zu können)
- Wahrnehmung fremder Grenzen und ein achtsamer Umgang damit (ein „Nein“ akzeptieren)
- Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen, Kompetenzen und Ressourcen
- Überlegungen von Wertevorstellungen, Respekt, Hilfsbereitschaft,
Es steckt viel Gemeinsamkeit im Unterschied. Vielfalt als wertvoll & bereichernd erkennen. - Und immer: Transfer in Alltagssituationen, diese schaffen wir in Ausflügen

Methoden:
GruLeLe arbeitet mit gruppenpädagogischen Methoden, die ergänzt werden durch Elemente aus der Tanz-, und Theaterpädagogik, soziales Kompetenztraining, Kommunikations- und Kooperationsspiele. Gespräche finden bei Bedarf jederzeit mit Eltern und Kinder statt. Weiter bieten wir unterschiedliche Gestaltungsräume (Ausflüge, offene Sprechstunde/ Elternabend für die Eltern) an.
Altersstufe für die Teilnahme:
GruLeLe richtet sich an Kinder in der Altersspanne 6 - 12 Jahren. Der individuelle Entwicklungsstand einzelner Kinder entscheidet maßgeblich die Teilnahme in Absprache mit Eltern, Trainer*innen und ggf. Institutionen.
Zugang:
Der Zugang zu GruLeLe ist halboffen, das bedeutet das der Zugang zum Teil über Schulen und/ oder ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst) gesteuert wird. Im Gespräch mit wichtigen Beteiligten (z.B. Eltern, Behörden, Offene Kinder- und Jugendarbeit) wird entschieden ob GruLeLe ein sinnvolles Angebot für die Kinder darstellt. Die Kinder kommen dann zu einer „Schnupperstunde“. Die Kinder entscheiden mit wann, wie lange und ob sie an GruLeLe teilnehmen wollen.
Finanzierung:
Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos.
Das Projekt wird über Zuwendungen aus Stadtteilmitteln der Region 2 ( ASD Steilshoop, ASD Bramfeld, ASD Zuwanderung, ASD Alstertal) finanziert.
Ablauf:
GruLeLe ist zeitlich nicht begrenzt und ein Einstieg ist laufend, unter Berücksichtigung von Gruppendynamiken, grundsätzlich möglich. Die Teilnahme ist freiwillig. Zu Beginn von GruLeLe wird mit dem Kind, deren Eltern und ggf. anderen Institutionen (z.B. Schule, Therapeuten, Netzwerkmanager*innen) in einem gemeinsam Gespräch die aktuelle Situation und die Ziele für das Kind im Hinblick auf Verhaltensmodifikation besprochen (Wie ist es? - Wie soll es sein?- Was soll sich verändern?). Ergänzend besprechen sich die Anleiter*innen in den Teamsitzungen oder SV ob eine Teilnahme sinnvoll ist (Alter, Gruppendynamik) Ergänzend zu dem wöchentlichen Angebot machen wir in den Ferien Ausflüge mit den Kindern. (z.B. Spielplätze, Erkundungen der ganzen Stadt, Wildpark, Ostsee, Friedhof Ohlsdorf). Die intensiverer Zeit der Ausflüge bietet uns auch die Möglichkeit die Kinder in einem anderen Umfeld beobachten und unterstützen zu können. Die Erweiterung der Ortskenntnisse, eine Orientierung im öffentlichen Nahverkehr, Umgang mit fremden Situationen sollen die Kinder motivieren, selbstsicher ihr Lebensumfeld, außerhalb des Sozialraumes zu entdecken. Um die Teilnahme der Einzelnen und der Gruppe wertzuschätzen ist es geplant, dass die Gruppe einmal im Jahr auf eine zweitägige Ferienfreizeit fährt.
Zeitrahmen:
GruLeLe findet einmal wöchentlich montags von 16.30 – 18.00 Uhr statt.
Ort:
GruLeLe ist sozialraumorientiert und örtlich begrenzt. GruLeLe findet derzeit in der Sporthalle in Steilshoop im Gropiusring 43 a statt.
Anleiter*innen:
Jungenarbeit Hamburg e.V. hat langjährige Erfahrung in der geschlechterbewussten Arbeit und im Bereich der rassismuskritische Pädagogik. Die Anleiter*innen sind im Berufsfeld erfahrene Sozialpädagog*innen und die Leitung von GruLeLe ist zudem ausgebildete Tanzpädagog*in. Der Kollege vom 1.FC Hellbrook ist erfahrener Sportpädagoge. Der 1.FC Hellbrook ist mit seinem Programm MoKIP langjähriger Mitstreiter und Gestalter in der offenen Kinder und Jugendarbeit in Hamburg Steilshoop.
GruLeLe Steilshoop, Ansprechpartner*in:
Anna Gomolzig (Leitung Grulele)
staatl. anerkannte Tanzpädagog*in
M.A. Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Jungenarbeit Hamburg e.V.
Tel.: 0162 / 9095957
Email:
Ein Kooperationsprojekt mit MOKIP:
Willkommen!
Hamburger Jungenaktionstag

Herzlich Willkommen zum 14! Hamburger Jungenaktionstag!
In diesem Jahr findet der Jungenaktionstag am 21. Oktober 2026 statt!
Wir hoffen auf hervorragendes Wetter und dass wir auch in diesem Jahr mit vielen Menschen zusammen den Jungenaktionstag 2026 zu einem besonderen Erlebnis machen!
Derzeit freuen wir uns u.a. auf folgende Aktionen:
Kletterturm | Lagerfeuer und Stockbrot | Comiczeichnen | Capoeira | Fotobox | Billard | Graffiti Street Art | Kickern | Bogenschießen | Schmieden | Basketball | Nähen | Flairdrum | Skateboarden | Kochmobil | Escape Room | Seifen herstellen | Spikeball.
Zudem wollen wir nicht vergessen, dass es auch darum geht den gemeinsamen Seilspringrekord des letzten Jahres zu übertreffen. Mehr als 16.010 (Rekord seit 2025) Sprünge gilt es gemeinsam zu schaffen! Schaffen wir das?
Ihr seid herzlich eingeladen, am 14. Hamburger Jungenaktionstag am 21. Oktober 2026 von 10 bis 16 Uhr teilzunehmen: Wie immer im Haus der Jugend Lattenkamp!
Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gerne:
Jan Heitmann
für das Vorbereitungsteam
Infos zum Jungenaktionstag gibt es auch auf Instagram:
Wir bedanken uns herzlich für die finanzielle Förderung des 13. Hamburger Jungenaktionstages bei:
Hier bekommst Du einen Einblick in die Aktionen des Jungenaktionstags! Fotos © Briggs
Archiv
PTJA
Praxistreffen Jungenarbeit

Das Praxistreffen Jungenarbeit wurde 2004 von Alexander Bentheim nach einer Fortbildung im "Verband für Kinder- und Jugendarbeit" gegründet und bis 2007 geleitet. Seitdem wird es von Jan Heitmann und dem Verein Jungenarbeit Hamburg e.V. organisiert und durchgeführt.
Inhaltlich beschäftigen wir uns mit allen Lebensbereichen von Jungen und Fragen die (cis* wie trans*)Jungen im Laufe ihrer Sozialisation betreffen. Dazu tauschen wir uns persönlich aus, diskutieren unsere Vorstellungen und laden Projekte ein, die wir interessant finden. In den letzten Jahren waren bei uns so unterschiedliche Projekte wie Gefangene helfen Jugendlichen e.V., die Bahnhofsmission, soorum, die Hamburger Fußball-Fanprojekte vom HSV und dem FC St. Pauli, jugend.drogen.beratung.kö, empower und viele mehr zu Gast.
Wir beschäftigen uns beispielsweise mit Themen wie Jungenarbeit im Frauenhaus, Gewalt, Gefühle, Berufswahl, Islam und Männlichkeiten sowie Jungen und Comics oder wir fragen uns, wie gelungene Aktionen mit Jungen aussehen könnten.
Über das Projekt berichten wir gelegentlich auf unserem Instagram-Account:
Jungenarbeit Hamburg e.V.
Zu diesem Treffen sind alle Pädagog*innen herzlich willkommen, die sich mit geschlechterreflektierter Jungenarbeit auseinandersetzen und austauschen wollen.
Auf zwei Besonderheiten möchten wir noch hinweisen.
- Für diese Treffen gibt es leider keine finanzielle Unterstützung, sodass wir die teilnehmenden Organisationen bitten, sich an der Finanzierung des Treffens und der Erstellung des Protokolls zu beteiligen. Die Teilnahme kostet pro Person und Treffen 10,00 € (wenn der Träger die Kosten übernimmt) und 5,00 € für Teilnehmende ohne Trägerfinanzierung. Es besteht auch die Möglichkeit, einmal im Jahr eine Rechnung für alle Praxistreffen des Jahres zu erhalten.
- Protokolle der Treffen werden in der Regel nur an diejenigen versendet, die relativ kontinuierlich an den Praxistreffen teilnehmen. Wir machen das, weil sich Nichtteilnehmenden die besprochenen Inhalte, die in den Protokollen z. T. kürzer ausfallen, nicht oder kaum erschließen könnten. Damit sollen eventuelle Missverständnisse vermieden werden.
Bei Fragen oder für eine Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail an

Tagesgruppe Steilshoop
Intensive Unterstützung von Kindern und ihren Familien bei der Bewältigung des Alltags im Einzugsgebiet Steilshoop

Die Tagesgruppe Steilshoop nach § 27/32 SGB VIII in der Ausgestaltung nach § 35a SGB VIII richtet sich an Kinder und deren Sorgeberechtigte/Eltern/Elternteile mit besonderem Förderbedarf. Wir haben acht Plätze und können Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aufnehmen. Unser Betreuungsschlüssel beträgt 1:3, die Betreuungszeiten sind werktags von 12:15 bis 17:00 Uhr. In den Ferien gibt es Schließ- und Sonderbetreuungszeiten.
Der Zugang zum Angebot erfolgt über Hilfeplangespräche mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) in den Jugendämtern, in denen der pädagogische Bedarf festgestellt, vereinbart und mit den Sorgeberechtigten/Eltern/Elternteil abgestimmt wird.
„Die Kolleg*innen beobachten und besprechen die Bedürfnisse der Kinder während der Betreuungszeit in der Tagesgruppe mit dem Ziel, die Kinder individuell und in der Gruppe zu fördern und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, einfach Kind zu sein.“
Es besteht ein Bedarf in der sozial-emotionalen Entwicklung des Kindes. In der Tagesgruppe Steilshoop werden die Kinder stabilisiert und gefördert. Verhaltensauffälligkeiten, ein erhöhter Lernbedarf der Kinder im sozialen Bereich bzw. im sozialen Lernen in der Gruppe werden in der Tagesgruppe Steilshoop bearbeitet. Freude und Lust der Kinder sich an Absprachen zu halten und Verantwortung im Rahmen der individuellen Möglichkeiten zu übernehmen, sollen verstärkt im Mittelpunkt stehen. Die Kinder benötigen eine außerschulische und individuelle altersgemäße Förderung, um Entwicklungsschritte zu sichern oder einzuleiten. Die Tagesgruppe ist für die Kinder möglichst wohnortnah erreichbar. Die Grundversorgung des Kindes ist durch die Familie ist gewährleistet. Die Eltern verfügen über eine ausreichende Erziehungskompetenz für die Alltagsbewältigung des Kindes.

„Aus pädagogischer Sicht ist es sinnvoll, den Kindern einen Ort zu bieten, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit gibt, an dem sie frei von Zwang, aber mit Absprachen und Struktur agieren können, um ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und sich kindgerecht zu entwickeln.“
Die Kinder in der Tagesgruppe Steilshoop haben in ihrem bisherigen Leben viele negative Erfahrungen gemacht. Diese Lernerfahrungen und damit oft auch der Lernort Schule an sich können mit Angst besetzt und verinnerlicht sein. Die Kinder brauchen einen Ort, an dem sie mit Freude und Spaß lernen und gestalten und somit positive Erfahrungen machen können. Diesen Ort schaffen wir durch eine besonders kindgerechte Gestaltung und Ausstattung der Angebote und Räume, sowie durch ein multiprofessionelles Team. Wir arbeiten im Tandem, so dass dem Kind und der Familie jeweils eine Fachkraft zur Seite steht.

Der Tagesablauf/Kontakt:
Die Kinder kommen direkt nach der Schule in die Tagesgruppe Steilshoop. Dort essen sie gemeinsam zu Mittag. Danach beginnt die Gruppenarbeit mit einem Gruppenkreis, in dem die Kinder durch Spiele und Austausch in ihrer Gruppenkompetenz gestärkt werden. Danach folgen Bedarfsorientierte Ausflüge in den Stadtteil/Hausaufgaben/Gruppenangebote und/oder Einzelangebote. Täglich findet eine gemeinsame Snacktime statt, in der frisches Obst/Gemüse von den Kindern und dem Team zubereitet und anschließend verzehrt wird. Danach folgt die Kreativzeit, in der gespielt und gebastelt wird.
Tagesgruppe Steilshoop
Schreyerring 41
22309 Hamburg
Tel.: 040 / 30 93 93 26
Leitung:
Julia Vohr (sie/ihr)
Mobil: 0152 / 07 26 43 94
Derzeit in Elternzeit: Bruno Auffermann (er/ihm)
Weitere Fachliche Ausrichtungen:
- Fachkenntnis Autismus Spektrum Störung
- Fachkenntnis Partnergewalt
- Fachkenntnis sexualisierte Gewalt
- Fachkenntnis sexuelle Bildung
- Fachkenntnis Genderberatung
- Fachkenntnisse zu Intersektionalität und Diskriminierungsformen
- Trauma Fachkraft
- Kinderschutzfachkraft
- Kindheitspädagogik
- Sonderpädagogik
- Frühkindliche Entwicklung
- Gedenkstättenpädagogik
Sprachen:
- Deutsch
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- Französisch
- Türkisch
- Kurdisch
- Spanisch




